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Störtebeker FreilichtspieleDAS Open Air Highlight in Marienhafe

Die für 2017 geplanten "Störtebeker Freilichtspiele" fallen leider aus.


Donnerschlag, Kanonenkugel und Piraten-Action!

Die Geschichte erzählt, dass der Pirat Störtebeker Ende des 14. Jahrhunderts im Hafen von Marienhafe Zuflucht suchte. 1996 lebte dieses Ereignis erneut auf. Störtebeker und seine Kumpanen kamen im Rahmen des Störtebeker-Freilichtspiels nach 600 Jahren wieder nach Marienhafe zurück.
Der Erfolg war so beeindruckend, dass die Verantwortlichen seitdem alle drei Jahre die Störtebeker Freilichtspiele inszenierten. Rund 150 Laienspieler traten an, um die Zeit der Hanse und der Freibeuter in Marienhafe wieder auferstehen zu lassen. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sind gleichmaßen begeistert und werden von der einmaligen Atmosphäre des Original-Schauplatzes in den Bann gezogen und von der spannenden Handlung gefesselt.

Rückblick zu den 7. Störtebekerfestspielen 2014
Die Grundlagen für die Störtebekerfestspiele 2014 sind geschaffen. Der zuständige Arbeitskreis unter Vorsitz von Jakob Janshen stellte am Sonnabend Autor und Regisseur der siebten Freilichtspiele vor.

Er hat derzeit die meiste Arbeit, sieht aber trotzdem fröhlich aus: Erhard Brüchert schreibt mit Hochdruck noch bis Ende des Jahres am siebten Störtebekerfestspiel ”Keen Nüst för Störtebeker”. Es soll ab Juli 2014 auf dem Marktplatz in Marienhafe aufgeführt werden. Das Stück beleuchtet den kriegsfreien Alltag der Liekedeler in Marienhafe. Wie sie um das Jahr 1400 unter und mit den Ostfriesen lebten, liebten und feierten.

Aber bei einem Störtebekerspiel wird es natürlich auch Kämpfe, Schüsse und Rauch geben. Die Ostfriesen wenden sich gegen Störtebeker, als beim Hansetag in Lübeck eine Art Todesurteil gegen ihn gefällt wird. Das Stück will auch den Zwiespalt und das Schwanken der Ostfriesen gegenüber einem Volkshelden des Spätmittelalters zeigen. Dies alles will Regisseur Frank Christian Grupe in Szene setzen.

Der Arbeitskreis-Vorsitzende Janshen machte deutlich, wie schwierig es ist, einen passenden Stoff für ein Störtebekerspiel zu finden: ”Historisch gibt es kaum etwas über Störtebeker.” So habe sich der Arbeitskreis daran gemacht, ”den Tatort Marienhafe neu zu beleuchten”. Dieses Mal wollte der Arbeitskreis den Alltag der Liekedeler und der Ostfriesen zum Thema machen. Sechs Autoren wurden gebeten, Stücke zu schreiben. ”Drei haben geantwortet.”

Ohne dass die Mitglieder des Arbeitskreises wussten, welche Autoren welche Probe eingeschickt hatten, habe man sich für Brücherts Text entschieden. ”Das Konzept war stimmig”, begründete Janshen. Elf Männer und 16 Frauen werden dabei eine Sprechrolle bekommen.

Brüchert ist als Autor von plattdeutschen Stücken in Ostfriesland bekannt. Er hat beispielsweise ”De Glovensstriet van Oldersum” (2001) geschrieben, ebenso wie ”De söte Hex up Gallimarkt” (2008) oder ”Barkhahn un Blitz” (2010) fürs Freilichttheater in Wiesmoor. Er selbst bezeichnet sich als ”Butenostfreesen” und ”schreibenden Geschichtslehrer”. Brüchert, Jahrgang 1946, kam als Fünfjähriger in die Westermarsch bei Norden und lernte dort das ostfriesische Platt sprechen. Er wurde später Lehrer am Gymnasium für Deutsch und Geschichte in Oldenburg und lebt in Bad Zwischenahn. Brüchert kennt die Störtebeker-Spiele in Marienhafe. ”Ich habe alle gesehen. Ich fand sie immer sehr anregend.” Dass er nun Autor für das siebte Stück ist, macht ihn auch stolz: ”Das Störtebeker-Freilichtstück ist das größte, was es hier in Ostfriesland gibt.”

Der Arbeitskreis hat neben dem Autor auch den Regisseur bestimmt: Mit Frank Christian Grupe habe man ”sicherlich den richtigen Mann gewählt”, ist Janshen überzeugt. Janshen dankte am Sonnabend gleichzeitig der Regisseurin der vergangenen zwei Stück, Elke Münch, für ihren Einsatz.

Grupe, der seit 1997 Chefdramaturg und Regisseur am Ohnsorg-Theater in Hamburg ist, kennt sich in Marienhafe aus: 2002 inszenierte er die 3. Störtebeker-Freilichtspiele. 200 Personen wirkten mit. ”Es freut mich sehr, dass ich zwölf Jahre später wieder in Marienhafe bin”, sagte Grupe.(...)
(Bericht aus: Emder Zeitung, 16. Oktober 2013)

Weitere Informationen zu den legendären Störtebeker Freilichtspielen finden Sie unter www.stoertebeker-freilichtspiele.de

 

Historische Torfkahnfahrt

Torfkahn in Berumerfehn

Erleben Sie die Region und deren Geschichte hautnah: Früher transportierten Kähne den gewonnenen Torf auf Wasserstraßen in die nahegelegene Küstenstadt Norden. Und heute können Sie sich auf diesem „Torfkahn“ durch die Moorlandschaft des Störtebekerlandes „staken“ lassen.

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